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Bodenleger / Bodenlegerin
Gehalt & Verdienst

Lehre Bodenleger

Ob Parkettboden, Laminat oder Linoleum – das Verlegen von Böden ist dein Ding? Wie wäre es dann mit der Lehre zum Bodenleger bzw. zur Bodenlegerin? Neben Spaß und Interesse an der Tätigkeit spielt auch das spätere Gehalt eine wichtige Rolle. Wie viel du als Bodenleger verdienen kannst, zeigen wir dir hier. Mit unserem Gehalts-Check siehst du an Beispielen, mit welchem Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) du in Lehre und Beruf als Bodenleger bzw. Bodenlegerin rechnen kannst.

Wie viel verdient man als Bodenleger (m/w/d) in der Lehre?

Als Bodenleger bzw. Bodenlegerin kannst du in der Lehre im Schnitt mit folgendem Lehrlingseinkommen rechnen:

  • im 1. Lehrjahr: 986 Euro
  • im 2. Lehrjahr: 1.219 Euro
  • im 3. Lehrjahr: 1.451 Euro

Beachte: Für Lehrlinge, die bereits das 18. Lebensjahr vollendet haben, gilt hier eine Sonderregelung. Dann kannst du bereits im 1. Lehrjahr mit 1.219 Euro rechnen.

Lehrlinge haben Anspruch auf eine angemessene Vergütung, das sogenannte Lehrlingseinkommen (früher Lehrlingsentschädigung). Wie hoch dein Lehrlings-Gehalt am Ende ist, hängt vor allem von dem geltenden Kollektivvertrag ab. Je nachdem, in welcher Branche du als Bodenleger tätig bist und an welchen Kollektivvertrag dein Lehrbetrieb bzw. Unternehmen gebunden ist, fällt dein Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) unterschiedlich hoch aus.

Gehalt in der Lehre im Vergleich

Der Gehalts-Check zeigt dir das durchschnittliche kollektivvertragliche Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) in verschiedenen Berufen. Vergleiche das Lehrlingseinkommen als Bodenleger! Wähle hier bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich das Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) in anderen Berufen unterscheidet.

 
 
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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer
Quelle: Kollektivvertragliche Mindestsätze verschiedener Branchen im Durchschnitt, Gehaltskompass des AMS (https://www.gehaltskompass.at/), Stand der Auswertung: 2022

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Gehälter sind Durchschnittswerte. Dein individuelles Lehrlingseinkommen als Bodenleger bzw. Bodenlegerin fällt somit auch höher oder niedriger aus. Tipp: Manche Unternehmen nennen in ihren Stellenanzeigen das tatsächliche Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung). Informiere dich deswegen auch in Stellenanzeigen über dein Gehalt in der Ausbildung.

Was verdient ein Bodenleger in der Praxis?

Luis macht eine Lehrausbildung zum Bodenleger. Während der Lehre wird er nach dem Kollektivvertrag für das Bodenlegergewerbe bezahlt. Luis ist bereits 19 Jahre alt und kann während der Lehre daher mit folgendem Gehalt rechnen:

  • im 1. Lehrjahr 1.219 Euro,
  • im 2. Jahr 1.219 Euro und
  • im 3. Jahr 1.451 Euro.

Was verdient ein Bodenleger nach der Ausbildung?

Dein Einstiegsgehalt nach der Lehre hängt von deiner kollektivvertraglichen Beschäftigungsgruppe ab. Ein ausgelernter Bodenleger bzw. eine ausgelernte Bodenlegerin wird oftmals in die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Lehrausbildung eingestuft. Im Schnitt kannst du mit einem Brutto-Einstiegsgehalt von mindestens 2.230 Euro rechnen, wie der Gehaltskompass des AMS angibt.

Die Höhe deines Gehalts als Bodenleger ist nach der Lehre abhängig von Berufserfahrung, Arbeitsort und Branche. Wenn dein Betrieb an einen Kollektivvertrag gebunden ist, dann ist auch dein Verdienst als Bodenleger bzw. Bodenlegerin fest geregelt. Welcher spezielle Kollektivvertrag im Einzelfall gilt, hängt u. a. von der Region ab.

Beachte: Die hier genannten Gehälter sind Durchschnittsverdienste. Somit kann dein Einstiegsgehalt als Bodenleger bzw. Bodenlegerin sowohl unter als auch über diesen Beträgen liegen. Gemäß deiner Qualifikation ist auch eine Einordnung in niedrigere oder höhere Beschäftigungsgruppen denkbar, wobei die Gehälter mit zunehmender Berufserfahrung und Weiterbildungen steigen.

Weitere Infos

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Bildnachweis: „Bodenleger bei der Arbeit" ©Anselm - stock.adobe.com