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Karosseriebautechniker / Karosseriebautechnikerin
Gehalt & Verdienst

Lehre Karosseriebautechniker

Bei deiner Berufswahl spielt dein Gehalt eine wichtige Rolle. Der Gehalts-Check zeigt dir an Beispielen, mit welchem Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) du in Lehre und Beruf als Karosseriebautechniker bzw. Karosseriebautechnikerin rechnen kannst.

Wie viel verdient man als Karosseriebautechniker (m/w/d) in der Lehre?

Als Karosseriebautechniker bzw. Karosseriebautechnikerin kannst du in der Lehre im Schnitt mit folgendem Lehrlingseinkommen rechnen:

  • im 1. Lehrjahr: 759 Euro
  • im 2. Lehrjahr: 952 Euro
  • im 3. Lehrjahr: 1.197 Euro
  • im 4. Lehrjahr: 1.562 Euro

Als Lehrling hast du ein Recht auf Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung). Die Höhe deines Lehrlings-Gehalts ist durch den Kollektivvertrag festgelegt. Je nachdem, in welcher Branche du tätig bist und an welchen Kollektivvertrag dein Lehrbetrieb gebunden ist, fällt dein Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) unterschiedlich aus.

Gehalt in der Lehre im Vergleich

Der Gehalts-Check zeigt dir das durchschnittliche kollektivvertragliche Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) im Beruf Karosseriebautechniker bzw. Karosseriebautechnikerin erlernen kannst. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich das Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung) in anderen Berufen unterscheidet.

* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Kollektivvertragliche Mindestsätze verschiedener Branchen im Durchschnitt, Gehaltskompass des AMS (https://www.gehaltskompass.at/), Stand der Auswertung: 2022

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein individuelles Lehrlings-Gehalt als Karosseriebautechniker kann somit auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Manche Unternehmen nennen in ihren Stellenanzeigen das tatsächliche Lehrlingseinkommen (Lehrlingsentschädigung). Informiere dich also auch in Stellenanzeigen über dein Gehalt in der Ausbildung.

Lehrlingseinkommen als Karosseriebautechniker/in in verschiedenen Unternehmen

Scania Österreich Ges.m.b.H.

  • 1. Jahr: 726,13 €
  • 2. Jahr: 914,37 €
  • 3. Jahr: 1 204,83 €
  • 4. Jahr: 1 602,85 €

TRUMPF Maschinen Austria GmbH + Co. KG

  • 1. Jahr: 800,00 €
  • 2. Jahr: 1 000,00 €
  • 3. Jahr: 1 325,00 €

Felder KG

  • 1. Jahr: 726,00 €
  • 2. Jahr: 914,00 €
  • 3. Jahr: 1 205,00 €
  • 4. Jahr: 1 603,00 €

Austrian Power Grid AG

  • 1. Jahr: 800,00 €
  • 2. Jahr: 1 020,00 €
  • 3. Jahr: 1 325,00 €
  • 4. Jahr: 1 750,00 €

OMYA GmbH

  • 1. Jahr: 1 030,00 €

Was verdient ein Karosseriebautechniker in der Praxis?

Moritz macht eine Lehrausbildung zum Karosseriebautechniker bei einem Betrieb im Metallgewerbe, das seine Mitarbeiter nach dem Kollektivvertrag für das Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) bezahlt. Moritz erhält daher

  • im 1. Lehrjahr 726 Euro,
  • im 2. Jahr 914 Euro,
  • im 3. Jahr 1.205 Euro und
  • im 4. Jahr 1.603 Euro.

Was verdient ein Karosseriebautechniker nach der Ausbildung?

Dein Einstiegsgehalt richtet sich nach deiner kollektivvertraglichen Beschäftigungsgruppe. Ein ausgelernter Karosseriebautechniker wird in der Regel in die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Lehrausbildung eingestuft. Im Schnitt kannst du mit etwa 2.130 bis 2.160 Euro brutto Einstiegsgehalt rechnen, wie der Gehaltskompass des AMS angibt.

Die Höhe deines Gehalts als Karosseriebautechniker ist abhängig von Berufserfahrung, Arbeitsort und Branche. Wenn dein Betrieb an einen Kollektivvertrag gebunden ist, dann ist auch dein Verdienst als Karosseriebautechniker bzw. Karosseriebautechnikerin fest geregelt. Welcher spezielle Kollektivvertrag im Einzelfall gilt, hängt u.a. von Branche und Region ab.

Dies sind Durchschnittsverdienste. Je nach Bundesland, Branche und Kollektivvertrag kannst du als Karosseriebautechniker also auch mehr oder weniger verdienen. Gemäß deiner Qualifikation ist auch eine Einordnung in niedrigere oder höhere Beschäftigungsgruppen denkbar, wobei die Gehälter mit zunehmender Berufserfahrung steigen.

Weitere Infos

Bildnachweis: „Mechaniker in der Werkstatt" © industrieblick / Fotolia