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Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger – Gehalt & Lehrlingsentschädigung

Bei deiner Berufswahl ist dein zukünftiges Gehalt ein wichtiger Faktor. Allgemeingültige Aussagen zum Einkommen und zur Lehrlingsentschädigung als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger sind leider nicht möglich. Der Gehalts-Check erklärt, warum das so ist, und gibt Beispiele für Gehälter als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger in Lehre und Beruf.

Gehalt in der Lehre

Als Lehrling in einer schulischen Ausbildung hast du keinen Anspruch auf Lehrlingsentschädigung. Diese Regelung trifft auf die meisten Lehrberufe im Gesundheitssektor zu. Allerdings ist für manche schulische Ausbildungen eine Lehrlingsentschädigung vorgesehen. Meistens fallen zumindest keine Gebühren für den Unterricht an. Manchmal wird dir sogar ein kleines Taschengeld von etwa 300 bis 550 Euro monatlich ausbezahlt. Ansonsten hast du die Möglichkeit staatliche Förderungen zu beantragen, um deinen Lebensunterhalt trotz fehlenden Einkommens während deiner Lehrzeit bestreiten zu können.

Gehalt im Beruf

Die Höhe deines Gehalts als Krankenpfleger bzw. Krankenschwester ist abhängig von Berufserfahrung, Arbeitsort und Branche. Wenn dein Betrieb an einen Kollektivvertrag gebunden ist, dann ist auch dein Verdienst als Krankenschwester oder Krankenpfleger fest geregelt. Welcher spezielle Kollektivvertrag im Einzelfall gilt, hängt u.a. von der Region ab.

Dein Einstiegsgehalt richtet sich nach deiner kollektivvertraglichen Beschäftigungsgruppe. Ein ausgelernter Krankenpfleger oder eine ausgelernte Krankenschwester wird in der Regel in die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Lehrausbildung eingestuft. Im Schnitt kannst du mit etwa 2.070 - 2.310 Euro brutto Einstiegsgehalt rechnen, wie der Gehaltskompass des AMS angibt.

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind Durchschnittsverdienste in wenigen Bereichen. Krankenschwestern und Krankenpfleger können aber je nach Bundesland und Kollektivvertrag ganz andere Gehälter – höhere wie auch niedrigere – verdienen. Gemäß deiner Qualifikation ist auch eine Einordnung in niedrigere oder höhere Beschäftigungsgruppen denkbar, wobei die Gehälter mit zunehmender Berufserfahrung steigen.

Stand: 12/2017