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Finanzdienstleistungskaufmann – Lehre & Beruf

Finanzdienstleistungskaufleute beraten Kunden in allen Fragen rund um ihr Vermögen. Sie genießen großes Vertrauen ihrer Privat- und Geschäftskunden und setzen ihr Fachwissen täglich ein, um Angebote zu erstellen. Du interessierst dich für Zahlen, Konten und Börsennews? Dann denk doch mal über die Lehre Finanzdienstleistungskaufmann nach!

Was macht ein Finanzdienstleistungskaufmann?

In dieser kaufmännischen Lehre wirst du auf die unterschiedlichsten Anfragen deiner späteren Kunden vorbereitet. Je nachdem, für welche Art von Lehrbetrieb du dich entscheidest, wird der Schwerpunkt deiner Lehrlingsausbildung festgelegt. Beispiele sind Versicherungen, Banken oder Vermögensberatungen.

Zu deinen Tätigkeiten gehört beispielsweise, Kunden zu treffen und passende Angebote für ihre Wünsche und Anliegen zu erstellen. Dabei kann es um den günstigsten Kredit, die beste Anlagen-Kombination aus Fonds oder eine passende Versicherung gehen.

Wichtig ist bereits in der Ausbildung und auch später im Berufsleben Diskretion. Du erhältst private Informationen über die finanzielle Situation der Kunden und wälzt diese professionell auf ein Angebot um. Dabei ist es sehr wichtig, Vertrauen aufzubauen, um nicht als Verkäufer wahrgenommen zu werden. 

Art der Ausbildung

Lehre (Lehrbetrieb & Berufsschule)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre

Lehrlingsentschädigung

1. Lehrjahr: 706 €

Finanzdienstleistungskaufmann: Voraussetzungen für die Lehre

Wie bei jeder Lehrlingsausbildung musst du für die Lehre Finanzdienstleistungskaufmann mindestens die 9-jährige Schulpflicht abgeschlossen haben. Daneben sind gute Noten in Mathe, ausgeprägte soziale Kompetenzen und großes Interesse an Finanzen und Entwicklungen an der Börse wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf.

So läuft die Lehre ab

Du interessierst dich für den Beruf Finanzdienstleistungskaufmann? Dann möchtest du sicher wissen: Wie werde ich Finanzdienstleistungskaufmann? Deine Lehre ist dual aufgebaut, das heißt du bist im Wechsel in Lehrbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb erlernst du die praktische Seite des Berufsbildes Finanzdienstleistungskaufmann und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir dagegen das nötige theoretische Hintergrundwissen vermittelt.

Am Ende deiner Lehre nimmst du an der Lehrabschlussprüfung teil, die sich aus einer praktischen und einer theoretischen Prüfung zusammensetzt. Weitere Infos zur Prüfung sowie den Inhalten und dem Ablauf der Lehre findest du in der Ausbildungsordnung für Finanzdienstleistungskaufleute.

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Bildnachweis: „Frau mit Locken arbeitet am Laptop" © StockLite / Shutterstock.com