AZUBIYO Logo

Mechatroniker – Lehre & Beruf

Mechanik + Elektronik = Mechatronik. Der Autopilot im Flugzeug, die Verpackungsanlage in der Fabrik oder die programmierbare Waschmaschine... alle 3 basieren auf komplexen Systemen aus Mechanik und Elektronik. Die Fachleute auf diesen Gebieten sind die Mechatroniker.

Was macht ein Mechatroniker?

Das Berufsbild Mechatroniker gehört zu den technischen Berufen und zählt seit Jahren zu den beliebtesten Lehrberufen bei Männern. In der Lehre zum Mechatroniker bzw. zur Mechatronikerin lernst du, wie man technische Pläne liest, wie du Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen zusammen baust, wie die Programmierung mechatronischer Systeme funktioniert und wie man diese Systeme konfiguriert.

Art der Ausbildung

Lehre (Lehrbetrieb & Berufsschule)

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre

Lehrlingsentschädigung

1. Lehrjahr: 591€

Mechatroniker: Voraussetzungen für die Lehre

Wie bei jeder Lehrlingsausbildung musst du für die Lehre Mechatroniker mindestens die 9-jährige Schulpflicht abgeschlossen haben. Daneben sind gute Noten in Mathe, Deutsch und Englisch, handwerkliches Geschick, Neugierde und eine sorgfältige und Arbeitsweise wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf.

So läuft die Lehre ab

Der Beruf des Mechatronikers klingt interessant für dich? Dann fragst du dich vielleicht: Wie werde ich Mechatroniker?

Deine Lehre ist dual aufgebaut, das heißt du bist im Wechsel in Lehrbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb erlernst du die praktische Seite des Berufsbildes Mechatronikers und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir dagegen das nötige theoretische Hintergrundwissen vermittelt.

Bei der Lehre Mechatroniker handelt es sich um einen Modullehrberuf. Das heißt, dass sich die Lehre aus 3 Modulen, nämlich Grundmodul, Hauptmodul(en) und Spezialmodul(en), zusammensetzt. Nach der 2-jährigen Pflichtausbildung im Grundmodul Mechatronik folgt die 1-jährige Ausbildung in einem Hauptmodul. Du kannst zwischen folgenden 6 Modulen wählen: Automatisierungstechnik, Elektromaschinentechnik, Fertigungstechnik, Büro- und EDV-Systemtechnik, Alternative Antriebstechnik, Medizingerätetechnik. Im Anschluss hast du die freiwillige Möglichkeit, deine Ausbildung noch weiter zu vertiefen und ein zusätzliches Spezialmodul abzuschließen. Spezialmodule sind beispielsweise Robotik oder SPS-Technik.

Am Ende deiner Lehre nimmst du an der Lehrabschlussprüfung teil, die sich aus einer praktischen und einer theoretischen Prüfung zusammensetzt. Weitere Infos zur Prüfung sowie den Inhalten und dem Ablauf der Lehre findest du in der Ausbildungsordnung für Mechatroniker.

Wie gut passt dieser Beruf zu dir? Jetzt Eignung testen!

Stelle finden!

Bildnachweis: „Mann arbeitet an einer Drehmaschine" © ehrenberg-bilder / Fotolia