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Konstrukteur – Lehre & Beruf

Häuser ohne Türen und Fenster, Flüsse ohne Brücken, Produktionshallen ohne Maschinen, Straßen ohne Autos oder Baustellen ohne Baufahrzeuge – klingt unvorstellbar? Zum Glück gibt es Konstrukteure, die Fenster, Brücken, Maschinen, Fahrzeuge und vieles mehr planen, entwerfen und konstruieren.

Was macht ein Konstrukteur?

Konstrukteure stellen je nach Schwerpunkt Maschinen, Industrieanlagen, Werkzeuge, einzelne Bauteile oder Geräte für die unterschiedlichsten Zwecke her. Der erste Schritt ist die Erstellung von Entwürfen und Simulationen am PC. Anschließend erstellen Konstrukteure die Baupläne für die zu fertigende Maschine, das zu fertigende Bauteil oder Werkzeug. Als nächstes folgt der Fertigungsprozess, den die Konstrukteure von Anfang bis Ende steuern und überwachen: Die einzelnen Bauteile werden mit Hilfe von Werkzeugmaschinen produziert und anschließend montiert, bis am Ende das gewünschte Endprodukt fertiggestellt ist. Zu den Aufgaben der Konstrukteure gehören auch Qualitätskontrollen, Wartungsarbeiten und Reparaturen beschädigter Anlagen und Geräte.

Die Lehrausbildung zum Konstrukteur wird in 6 verschiedenen Schwerpunkten angeboten: Elektroinstallationstechnik, Installations- und Gebäudetechnik, Maschinenbautechnik, Metallbautechnik, Stahlbautechnik und Werkzeugbautechnik. Je nach Schwerpunkt stehen bei deiner Lehre und deinem späteren Beruf andere Tätigkeiten und Ausbildungsinhalte im Vordergrund.

Nach deiner Lehre kannst du in fast allen Wirtschaftsbereichen und Branchen bei Industrieunternehmen verschiedener Größe tätig sein. Deine Arbeitsorte sind in der Regel Werkhallen, Werkstätten und Büroräume. 

Art der Ausbildung

Lehre (Lehrbetrieb & Berufsschule)

Dauer der Ausbildung

4 Jahre

Lehrlingsentschädigung

1. Lehrjahr: 644 €

Konstrukteur: Voraussetzungen für die Lehre

Wie bei jeder Lehrlingsausbildung musst du für die Lehre Konstrukteur mindestens die 9-jährige Schulpflicht abgeschlossen haben. Daneben sind gute Noten in Mathe, handwerkliche Geschicklichkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf.

So läuft die Lehre ab

Der Beruf des Konstrukteurs klingt interessant für dich? Dann fragst du dich vielleicht: Wie werde ich Konstrukteur? Deine Lehre ist dual aufgebaut, das heißt du bist im Wechsel in Lehrbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb erlernst du die praktische Seite des Berufsbildes Konstrukteur und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir dagegen das nötige theoretische Hintergrundwissen vermittelt. 

Am Ende deiner Lehre nimmst du an der Lehrabschlussprüfung teil, die sich aus einer praktischen, mündlichen und einer theoretischen Prüfung zusammensetzt. Weitere Infos zur Prüfung sowie den Inhalten und dem Ablauf der Lehre findest du in der Ausbildungsordnung für Konstrukteure.

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Bildnachweis: „Mann überprüft ein industrielles Förderband" © Corepics VOF / Shutterstock.com