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Tischlereitechniker – Lehre & Beruf

Handwerk und Programmieren… Klingt für dich wie ein Widerspruch? Nicht für den Tischlereitechniker! In diesem Beruf gehen Tischlerhandwerk und IT-Systeme Hand in Hand.

Was macht ein Tischlereitechniker?

Die Lehre Tischlereitechniker ist ähnlich aufgebaut wie die Lehre zum Tischler, dauert aber ein Jahr länger und vermittelt dir neben den Grundlagen der Holzbearbeitung noch vertiefte Kenntnisse in organisatorischen und technischen Bereichen. Als Tischlereitechniker stellst du nicht nur Produkte aus Holz her, sondern steuerst und überwachst den gesamten Produktionsablauf bis hin zum fertigen Produkt.

Die Lehre zum Tischlereitechniker ist in den 2 Schwerpunkten Planung und Produktion möglich. Im Schwerpunkt Planung lernst du in erster Linie, wie du Möbelstücke und andere Holzgegenstände nach Kundenwünschen entwirfst und gestaltest. Zum Erstellen von Skizzen und Plänen benutzt du spezielle Designprogramme (CAD-Programme). Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, stehst du in Austausch mit den Kunden und berätst sie zu den geeigneten Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten. Daneben übernimmst du auch organisatorische Aufgaben, planst beispielsweise Produktionsabläufe, programmierst Produktionsmaschinen und kümmerst dich darum, dass die Produktion reibungslos abläuft. Nach der Produktion überprüfst du die Qualität der hergestellten Produkte.

Im Schwerpunkt Produktion hast du ähnliche Aufgaben, allerdings bist du hauptsächlich mit dem Produktionsprozess der Holzprodukte beschäftigt: Du programmierst und bedienst CNC-Maschinen (computergesteuerte Produktionsmaschinen), überwachst den gesamten Produktionsprozess und stellst sicher, dass die Holzprodukte am Ende in der gewünschten Qualität das Werk verlassen. Wenn an den Maschinen Störungen auftreten, veranlasst du die entsprechenden Reparaturen. Zusätzlich hast du auch im Scherpunkt Produktion du verwaltende und organisatorische Aufgaben, wie z.B. das Durchführen von Bestellungen oder die Organisation von Baustellen.

Nach deiner Ausbildung kannst du in Tischlereien, in Holz verarbeitenden Industriebetrieben oder bei Planungsbüros arbeiten. Deine Arbeitsorte sind vor allem Büroräume, Werkstätten und Produktionshallen, aber auch Baustellen.

Art der Ausbildung

Lehre (Lehrbetrieb & Berufsschule)

Dauer der Ausbildung

4 Jahre

Lehrlingsentschädigung

1. Lehrjahr: 646 €

Tischlereitechnik: Voraussetzungen für die Lehre

Wie bei jeder Lehrlingsausbildung musst du für die Lehre Tischlereitechniker mindestens die 9-jährige Schulpflicht abgeschlossen haben. Daneben sind gute Noten in Werken/Technik, Mathematik und Kunst von Vorteil. Ebenso verlangt dieser Beruf eine gute Organisationsfähigkeit, handwerkliches Geschick und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

So läuft die Lehre ab

Du interessierst dich für den Beruf Tischlereitechniker? Dann möchtest du sicher wissen: Wie werde ich Tischlereitechniker? Deine Lehre ist dual aufgebaut, das heißt du bist im Wechsel in Lehrbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb erlernst du die praktische Seite des Berufsbildes Tischlereitechniker und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir dagegen das nötige theoretische Hintergrundwissen vermittelt.

Am Ende deiner Lehre nimmst du an der Lehrabschlussprüfung teil, die sich aus einer praktischen und einer theoretischen Prüfung zusammensetzt. Weitere Infos zur Prüfung sowie den Inhalten und dem Ablauf der Lehre findest du in der Ausbildungsordnung für Tischlereitechniker.

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Bildnachweis: „Tischlereitechniker an einer Maschine unterweist zwei Lehrlinge" © goodluz / Fotolia

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